Wenn ein Konfirmandenkurs gut angekommen ist

Angekommen. So war das ganze Unternehmen überschrieben. Nämlich der Gottesdienst in der Konstantin-Basilika zu Trier. In dieser Evangelischen Kirche zum Erlöser dachte die Sonntagsgemeinde in einem Themengottesdienst am 20. September 2026 übers Ankommen nach. Eine Umfrage in den Bankreihen zu Beginn des Gottesdienstes ergab: nur der kleinere Teil der Teilnehmer war in Trier geboren, bei den Übrigen handelte es sich um Zugereiste. Und einige von ihnen erzählten kurz ihre Ankommensgeschichte.

Zugereist wenigstens für diesen Sonntag war auch eine Gruppe aus Mönchengladbach. Einer der beiden neuen Konfirmandenkurse aus dem Wichernhaus hatte sich mit ihrer Pfarrerin und ihrem Pfarrer sowie zwei frisch konfirmierten Betreuern in die ersten Bankreihen des Gotteshauses gesetzt. Miteinander erlebten sie als Abschluss eines Wochenendes eine gute Stunde in der Basilika, bevor man sich in die gemieteten Fahrzeuge setzte, um von den Pfarrersleuten wieder nach Gladbach gebracht zu werden.

Das Zuhause auf Zeit war für die Gemeindejugend wieder einmal das Freizeithäuschen im Ruwertal. Spielen und Spülen standen auf dem Programm sowie Kochen und Kicken auf der großen Wiese zwischen Häuschen und Ruwer. Einige wateten durch die eiskalte Ruwer, alle schleckten ein Eis auf dem Stadtrundgang durch Trier. Am Abend gab’s dann ein Lagerfeuer, nachdem der liebe Nachbar und Kümmerer fürs Häuschen Robert Schmitt die Würstchen gegrillt hatte. Lang war der Tag, kurz die Nacht. Wie das eben so ist, wenn sich Zwölfjährige aus verschiedenen Stadtteilen und Schulen zusammenfinden. Es wurde viel gelacht und gesungen, und am Ende sagte jeder im Blick auf seine Gruppe: Angekommen!

Text: Werner Beuschel. Fotos: Annette und Werner Beuschel

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