Sunny war’s an diesem Tag

Sunny war‘s an diesem letzten Juni-Sonntag 2026, als im Gottesdienst der Christuskirche der neue Konfirmanden-Jahrgang willkommen geheißen wurde. Sunny, also sonnig war das Wetter. Und auch richtig warm. Selbst die dicken Kirchenmauern konnten durch die tagelange intensive Bestrahlung durch das Zentralgestirn nur bedingt für Kühlung sorgen. Die Wetterlage entsprach genau der Stimmung, die während der guten Stunde im Gotteshaus am Kapuzinerplatz herrschte. Fröhliche und strahlende Gesichter sah man in den Kirchenbänken. Die über einhundert Gottesdienstbesucher feierten den lieben Gott als das „Licht der Welt“. Mit dabei: viele der Konfirmandinnen und Konfirmanden, die im April feierlich eingesegnet wurden und nun ihre Nachfolger mit einem kleinen Präsent begrüßten. Auch mit dabei: Kinder, für die in diesem Sommer mit Kindergarten, Grundschule oder weiterführende Schule ein neues Kapitel beginnt und dafür von Pfarrerin Annette Beuschel gesegnet wurden.

Und ein echter Sonnenschein waren auch diejenigen, die für die besonderen Töne zuständig waren. Burkhard Strack brillierte an der Orgel, und Julia Reitz und Pierre Hackstein eroberten die Herzen mit gleich vier Songs, die allesamt in den Charts weit oben gestanden waren. Einer dieser Hits: Sunny. Pfarrer Werner Beuschel erzählte von der Entstehungsgeschichte des Lieds. Bobby Hebb hätte es nach tiefer Trauer um seinen getöteten Bruder geschrieben – und Gott gewidmet. Der Pfarrer zog die Verbindung zu Jesus Christus als eben dem Licht und Welt. Und passend dazu entzündeten drei angehende Konfirmanden ihre mitgebrachten Taufkerzen und präsentierten sie der Gemeinde.

Dankbaren und langanhaltenden Applaus gab es in der Christuskirche, und es folgte für die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden samt Eltern und Großeltern im Kirchgarten eine kurze Besprechung über das, was in der zweijährigen Unterrichtszeit zu erwarten ist. Dabei suchten alle den Schatten des großen Kirschbaums. Um die Mittagszeit war es bzw. war er reichlich da: Sunny.

Ein doppelter heißer Dank geht an Ulrich Hille und an Sebastian Anraths. Ersterer fing die Gottesdienstatmosphäre ein, letzterer die Besprechung im Kirchgarten.

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