Pfingsten ist eine windige Angelegenheit, ein neuer hoffnungsvoller Atemzug kommt in die Welt. Ein frischer Wind, ein neuer Lebensgeist, weht in die alten und gewohnten Verhältnisse einer in Veränderung befindlichen „alten Welt“. In einem Gedicht von Hilde Domin heißt es: „Wer es könnte, die Welt hochwerfen, dass der Wind hindurchfährt.“ Dass der Wind der Erneuerung hindurchfährt durch unsere Welt, das erwarten wir Christenmenschen von der Heiligen Geistkraft. Das verbinden wir mit Pfingsten. „Pfingsten begründet die verwegene Hoffnung, dass Menschen einander verstehen können über die Grenzen von Sprachen, Kulturen und Religionen hinaus: Wenn sie vom Feuer der Liebe ergriffen, vom Geist des Friedens inspiriert und von der Kraft Gottes angetrieben sind, werden sie Mauern überwinden.“ (Tina Willms) Ja, Pfingsten und die menschliche Sehnsucht nach Frieden – das gehört auch zusammen. Nicht ohne Grund wird der Geist Gottes mit dem Symbol der Taube dargestellt, die zugleich das Friedenssymbol schlechthin ist. Mit Pfingsten kommt etwas in Bewegung. Menschen werden mit Zuversicht neu begeistert für das, was mit Jesus von Nazareth in die Welt gekommen ist: „Glücklich sind die, die sich um Frieden bemühen, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.“
In guter ökumenischer Tradition laden die Ev. Christuskirchengemeinde und die Kath. Pfarrgemeinde St. Konrad-Ohler darum auch in diesem Jahr wieder sehr herzlich ein zu einem „Ökumenischen Gottesdienst im Grünen“ am Pfingstmontag, dem 25. Mai 2026 um 10.00 Uhr auf der Grünfläche (Spielplatz) vor dem Ev. Kirchsaal Ohlerfeld, Ohlerfeldstr. 14-16 (bei Regenwetter findet der Gottesdienst in St. Konrad-Ohler statt!).
Bereichert wird der Gottesdienst wieder durch ein musikalisches Ensemble unter der Leitung von Kirchenmusikerin Yeyoung Jo. Außerdem werden wir das 25jährige Ordinationsjubiläum unserer Prädikantin Bilke Epperlein nachträglich würdigen.
Bitte das Mitbringen einer Sitzgelegenheit (z.B. Klappstuhl) nicht vergessen, da wir nur eine begrenzte Bestuhlung vorhalten können. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es noch Gelegenheit zum Austausch und „ökumenischem Aneinanderanknüpfen“ sowie den Verkauf fair gehandelter Produkte und kreative Angebote für Kinder. In der Christuskirche findet an diesem Tag kein Gottesdienst statt!
Andreas Rudolph
