Eine Halbzeitfahrt mit elementaren Erfahrungen

Aus vier Elementen besteht das ganze Sein, so sagten es die alten griechischen Philosophen. Nämlich aus Erde, Wasser, Luft und Feuer. So gesehen war die Halbzeitfahrt des zweiten Konfirmandenkurses ziemlich elementar. Im Wasser tauchten sogar einige der jungen Leute ab. Sie machten einige Schwimmzüge in der Ruwer. Und am Feuer saß man abends lange beieinander. Robert Schmitt, der liebe Nachbar und Kümmerer des Freizeitheims, hatte es entzündet und für den richtigen Bräunungsgrad der Würstchen gesorgt. Zum Nachtisch grillten die Konfirmanden Marshmallows an geschnitzten Spießen. Übers Werwolf-Spielen und gemeinsamem Gesang zur Gitarre wurde es Nacht.

An diesem ersten Juli-Wochenende kamen auch die übrigen Elemente zum Zug. Reichlich frische Luft ließen sich die jungen Leute um die Nase wehen, und auf der großzügigen Wiese waren sie beim Ballspiel der Erde sehr nah. Und aus dem kleinen Kräutergarten kamen die Kräuter, die für den besonderen Pfiff an den selbst gemachten Salaten sorgten.

Sonntags dann ließ man sich miteinander weniger von griechischer Philosophie als von der biblischen Schöpfungserzählung inspirieren. Und zwar in einem Bau der Römer. In der Basilika des Kaisers Konstantin, seit mehr als einhundertfünfzig Jahren eine evangelische Kirche, feierte die Gladbacher Reisegruppe den Sonntagsgottesdienst mit der Trierer Gemeinde. Und für die Rückfahrt mit den beiden Fahrzeugen brauchte es dann ein weiteres Element, nämlich Diesel im Tank.

Text und Fotos: Annette und Werner Beuschel

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