Das Ruwertalhaus ist um eine Attraktion reicher. Auf der großen Wiese befindet sich nun ein Beachvolleyballfeld. Ein großzügiger Spender hat diese Spielfläche möglich gemacht. Nach umfangreichen Erdarbeiten, ausgeführt von einer Fachfirma, sorgte Robert Schmitt für den Feinschliff. Der Kümmerer des Gemeindefreizeitheims machte zusammen mit anderen aus der Nachbarschaft aus dem großen Sandkasten den kleinen Sportplatz.
Am Pfingstwochenende nahm eine Konfirmiertengruppe aus dem Wichernhaus das Beachvolleyballfeld in Betrieb. Spaß an der Freud stand an oberster Stelle, und im Verlauf der Spielzeit verbesserten ganz nebenbei einige ihren Aufschlag und warfen sich mit kühnem Hechtsprung dem Ball entgegen in den Sand.
Momente der Muße gab es auch an diesem wunderbar sonnigen Wochenende. Die Gruppe von frisch konfirmierten Jugendlichen feierte mit ihrer Pfarrerin und ihrem Pfarrer unter blauem Himmel einen Gottesdienst im Grünen. Man sang miteinander zur Gitarre, hörte die Pfingstgeschichte aus der Bibel, sprach darüber und betete. Neben dem Vater unser kam auch ein persönliches Gebet ins Spiel. Die 14-Jährigen formulierten jeder für sich auf einem pinkfarbenen Papier ein Anliegen, das von den anderen ungelesen in eine Flasche gesteckt wurde, die noch während des Gottesdienstes in die Ruwer gesetzt wurde. Einer hatte natürlich mitgelesen. Das war der liebe Gott. Wie das bei einem Gebet nun mal so ist. Ein Finder der Flaschenpost wäre der Zweite, der die Gebete liest. Und vielleicht antwortet er der Gruppe. Die Adresse hat der Pfarrer in seinem Begleitschreiben vorsorglich notiert.
