Die Reformation ist in unserer Wahrnehmung bis heute männlich geprägt. Männer waren in dieser kirchlichen Reformbewegung des 16. Jahrhunderts oft die treibenden Kräfte und die Wortführer. Dabei wird allerdings übersehen, dass auch beeindruckende Frauen hinter diesen Männern standen; Frauen, die sehr klug waren und theologisch denken konnten. Sie haben auf ihre Weise Einfluss auf den Lauf der Dinge genommen.
Spüren wir Katharina Luther, geb. von Bora, und auch Elisabeth Cruciger, geb. von Meseritz, nach. Die beiden ehemaligen Nonnen waren eng befreundet. Beide wagten den Ausbruch auf der ihnen von Männern zugewiesenen Rolle und fanden selbst ihre Berufung als mündige evangelische Christinnen.
Ev. Friedhof Rheydt, Nordstraße 140, 41236 Mönchengladbach
Montag, 2. Februar 2026 um 18.00 Uhr
Lichtbildervortrag von Pfarrer i.R. Olaf Nöller, Kontakt: olaf.noeller@ekir.de
