Kinderbibelfrühstück am 18.April 2014

Kinderbibelfrühstück: Emmaus

Am Ostersonntag begaben sich zwei Jünger tieftraurig über Jesu Tod nach der kleinen Stadt Emmaus (ca. 11 km von Jerusalem). Plötzlich trafen sie auf einen Wanderer, der sie ein Stück begleiten wollte. Blind von Trauer erzählten die Beiden dem ,,Fremden" von der Kreuzigung ihres Messias' und,,  dass jetzt am dritten Tag nach dessen Tod, sie allein und einsam, aller Hoffnung bar, sich zurückgelassen fühlten. Am Abend, als sie mit dem Begleiter einkehrten, setzten sie sich zum Mahl. Als der ,,Unbekannte" das Brot brach, gingen den Jüngern Augen und Herz auf. Jesus saß ihnen gegenüber. Er schalt sie ihrer Ungläubigkeit und sagte ihnen, dass seine Auferstehung mehrmals vorausgesagt wurde. In diesem Moment verschwand er. Nun unabhängig  sitzt er zur Rechten Gottes und kann jederzeit omnipräsent überall sein. Die Jünger brachen noch in derselben Stunde zurück nach Jerusalem auf, um allen die Frohe Botschaft von der tatsächlichen Auferstehung Jesu zu erzählen.

Mit mehr als zwanzig Kindern befassten wir uns am 18. April im Kinderbibelfrühstück mit dieser Lukasgeschichte.

Nach Andacht und großem fröhlichem Frühstück trennten sich die Gruppen. Die Erst- und Zweitklässler durften bei Frau Aretz und Frau Riemer ihre Füßchen in Farbe tunken und auf einem großen Laken wurde ein großer Fuß aus den vielen kleinen Füßen gestaltet. Klar wurde allen, dass wir auf Gottes Spuren in Jesu Fußstapfen treten möchten. Mit zugebundenen Augen verfolgten die Kleinsten unbekannte Wege auf Mosaikplatten, Styropor oder Kies. Denn mancher Weg ist im Leben eben steinig.

Die acht- bis Zehnjährigen bastelten mit Frau Berg und Frau Bassy Masken. Eine Seite stellte bei jedem Kind ein trauriges Gesicht dar, implizierend die vor Kummer alleingelassenen Jünger. Die andere Seite, mit Gummis am Hinterkopf verbunden, zeigte ein ganz fröhliches Gesicht, bei dem die Herzen der Jünger von Jesu Geist beseelt waren.

In der Gruppe der Ältesten (12 u. 13) durfte Sauerteig zu kleinen Brötchen gerollt werden, der zu großen Füßen auf zwei Blechen gelegt wurde. Danach wurde mit Frau Ginster das Abendmahl, Bedeutung, konfessionelle Unterschiede, und ein biblischer Überblick von Gründonnerstag bis Pfingsten gegeben. Zum Schluss wurde anhand von Bibelarbeit neben der Emmausgeschichte, die nur bei Lukas zu finden ist, auch ,,Der ungläubige Thomas", sowie , Die Frauen am Grab" und ,, Der Auferstandene am See Tiberias" besprochen.

In einem feierlichen Abschlussgottesdienst stellten sich die Gruppen vor und wir begingen ein festliches Agapemahl (Freundschaftsmahl) an einer langen Tafel vor dem Altar. Die selbstgebackenen Brötchen und Weintrauben wurden mit den Eltern zu Jesu Gedächtnis verzehrt.

Es hat riesigen Spaß gemacht, mit Euch auf Gottes Spurensuche zu gehen. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.

Euer Kibifrüh - Team,

Frau Bassy, Frau Berg, Frau Aretz, Frau Riemer, Frau Ginster