Gemeindeseminar "Das heilige Abendmahl" 05. + 12.09.18

Mittwoch, 05. September 2018, 19:00 bis 20:30

Für unsere katholischen Geschwister ist es (eigentlich) das Größte und Höchste: Die Gegenwart Christi in den gewandelten Elementen von Brot und Wein. Lutheraner bekennen, dass Christus "in, mit und unter" den Elementen gegenwärtig sei (sozusagen als "sichtbares Wort"), nach dem Gottesdienst diese aber wieder "verlasse"; Reformierte betrachten das Ganze eher als Symbol. Und in jüngster Zeit streitet man sich heftig in unserer Schwesterkirche, ob mit einem Katholiken verheiratete Protestanten überhaupt zur "Kommunion" gehen dürfen - und wenn: Wann und unter Umständen?

Was bedeutet uns das Heilige Abendmahl?  Was kann und soll es bedeuten?

Der gemeindliche Ausschuss für Theologie und Gottesdienst berät im Auftrag des Presbyteriums zur Zeit an einer Reform unserer liturgischen GottesdienstOrdnung. Dazu gehört es auch, sich zu fragen, ob unsere Art, das Abendmahl zu feiern, noch das zum Ausdruck bringt, was damit gemeint ist (oder ob das Ritual nicht leerläuft, was keinesfalls passieren darf!) Ist es in seiner bisherigen Form jüngeren Menschen (also gottesdienstlich gesehen allen unter 50...) noch als Heilsgabe vermittelbar?

An zwei Abenden im September werden wir uns darum mit dem "Heiligen Mahl" beschäftigen. Die Gemeinde ist herzlich eingeladen, sich gemeinsam mit dem Ausschuss über dieses fundamentale Thema Gedanken zu machen und damit vielleicht auch den Weg zu einer behutsamen Weiterentwicklung der bisherigen Praxis zu ebnen.

Die Termine sind:

Mittwoch 05.09. (Einführung in die Theologien (!) des Heiligen Abendmahls und Gespräche darüber)

Mittwoch 12.09. (Folgerungen für die gemeindliche Praxis)

jeweils von 19:00 – 20:30 Uhr