Bildergalerien aus dem Stadtverband

Stand der Dinge...

Ein kurzer Bericht aus der Flüchtlingshilfe Pesch:

Wir betreuen ehrenamtlich Flüchtlinge.

Es gibt wöchentlich zwei Mal Deutschunterricht, der, wie man auf den Bildern sieht, gut besucht ist. Außerdem gibt es Ehrenamtliche, die die Flüchtlinge begleiten beim Besuch von Ämtern und Ärzten, die helfen, die Kinder in den Schulen anzumelden etc. Monatlich gibt es ein Angebot, wo Ehrenamtler mit Flüchtlingen gemeinsam Kaffee trinken, Kuchen essen, KOntakte knüpfen, Zeit verbringen.

Erste Blüte auf dem Friedhof

Sechs Bäume wurden 2010 im Zuge der Umbauarbeiten des Wichernhauses zum neuen Gemeindehaus gefällt. Als Ersatz wurden im Herbst sechs junge Bäume auf dem Evangelischen Friedhof am Wasserturm gepflanzt. Auf der zentral gelegenen Parzelle, auf der auch die Open-Air-Gottesdienste auf dem Friedhof stattfinden, stehen sie nun in erster Blüte.

Auf der Flucht vor Unterdrückung, Krieg und Armut

Die Familie kommt aus Skopje in Mazedonien. Sie sind Roma: Vater, Mutter und zwei Kinder. In ihrer Heimat wurden sie diskriminiert, die Kinder aufs Schlimmste malträtiert. Das Haus wurde ihnen über dem Kopf angesteckt. In Deutschland wird ihr Asylantrag abgelehnt. Sie hangeln sich von Duldung zu Duldung – mit Unterbrechungen über einen Zeitraum von jetzt 20 Jahren. Die Mutter ist psychisch am Ende.