Anlaufstelle für Flüchtlingshelfer geschaffen

Die Hilfsbereitschaft und das ehrenamtliche Engagement vieler bei der Flüchtlingshilfe sind  überwältigend. Aber die Helfer brauchen Rat, Unterstützung, Vernetzung, damit die Hilfe ihr Ziel erreicht. Deshalb hat die Kreissynode bereits im Frühjahr Gelder bereitgestellt und das Diakonische Werk Mönchengladbach nun eine Koordinierungsstelle geschaffen, die als Anlaufstelle für die Helfer dienen soll.

Jeden Freitag ist Barbara Grodecki-Ozcan unter der Nummer 02166 – 1288055 erreichbar, beantwortet Fragen, stellte Kontakte her und nimmt Anregungen auf. „Das Wichtigste ist die Vernetzung der Ehrenamtler“, sagt die Mitarbeiterin der Integrationsagentur. „Aber wir erstellen auch Listen mit mehrsprachigen Anwälten oder halten Ämterlisten bereit.“

Die zweite Säule der Flüchtlingsarbeit ist die Gesundheitsvorsorge. „Wir planen Erste-Hilfe-Kurse für Flüchtlinge“, erklärt Fazilet Gündogdu von der Integrationsagentur. „Ganz speziell auch Kurse, bei denen Eltern Erste-Hilfe-Maßnahmen am Kind lernen.“

Bereits jetzt beginnt ein Projekt, das sich um die Zahngesundheit der Kinder kümmert – ein durchaus wunder Punkt bei den Kindern, die auf der Flucht waren. „Wir haben Sachspenden gesammelt zum Beispiel von DM“, erklärt Fazilet Gündogdu, „und haben jetzt Zahnbürsten, Zahnpasta, aber auch große Modelle, an denen die Zahnpflege demonstriert werden kann.“  Mit dem Material wird ein Zahnarzt in den Flüchtlingsheimen der Stadt den Kindern die richtige Mundhygiene erklärten. Der Anfang wird in Wickrath gemacht.