Wie geht es weiter ... mit der "Kleinsten Kapelle am Niederrhein"?

Das Projekt, einen Rückzugsort für Menschen zu schaffen, die einfach mal aus der alltäglichen Hektik, den ungezählten Anforderungen und den kaum mehr zu verarbeitenden Eindrücken kurzfristig „aussteigen“ und einfach mal aufatmen, zur Ruhe kommen und still ihre Gedanken ordnen, die beten und meditieren wollen, erweist sich als wesentlich komplizierter, als es zunächst schien. Da es sich um einen Raum handelt, der nur für eine Person Platz bietet, muß das Ganze stimmig sein und es dürfen keine Fehler im Konzept vorkommen. Die Wahl des Holzes, der Ort der Tür, die Sitz- und Blickrichtung müssen ebenso genau bedacht werden, wie die Frage, ob und wie Fenster eingebaut werden sollen (Woher kommt wieviel Licht?). Und wenn Fenster kommen sollen, dann müssen sie an Orten sein, die einen ungehinderten Blick ins Innere der Kapelle unmöglich machen. Also: Klar- oder Buntglas und wenn letzteres, dann müssen die Farbe oder sogar die Farben zum Holz passen – zumal dieser „stille Ort“ in keinem Fall an ein „Stilles Örtchen“ erinnern darf. Dann stellt sich die Frage nach dem Fußboden, denn da es keinen Vorraum gibt, werden die Besucher auch mit nassen Straßenschuhen eintreten.

So können wir mit notwendigen Überlegungen weitermachen. Niemand im Presbyterium hat mit einer solchen Fülle an Detailfragen gerechnet. Sehr hilfreich zur Seite haben uns die Architekten Herr Professor Döhmen und Frau Lerche von der Orgelbauwerkstatt Scholz und auch der Erbauer unserer Orgel, Herr Martin Scholz, gestanden. Sein Betrieb wird auch diese Kapelle fertigen.

In der Juni – Sitzung des Presbyteriums wurden nun entscheidende Weichen gestellt: Das Holz wird Lerchenholz sein, die Form der Kapelle wird schlicht und zugleich mit Pfiff sein, es wird bei den Fenstern eine „Über-Eck“ – Lösung geben, wobei möglichst aus optischen und Sichtschutz - Gründen, buntes und ggf. satiniertes Glas verwendet werden wird. In dieser Sache sind wir auf der Suche nach einer finanziell gut tragbaren Lösung.

Sie ahnen, unser „Alleinstellungsmerkmal“ wird ein kleines Schmuckstück, auf das wir uns (und viele andere, wie ich immer wieder in Gesprächen höre) nur freuen können.

Darum bitten wir Sie mit gutem Gewissen auch weiterhin um Ihre Spenden!

Die „Kapelle“ soll allen Menschen offenstehen, die sich für eine kurze Zeit aus dem Getriebe der Welt zurückziehen wollen, sie ist konfessionsübergreifend konzipiert und in ihrer Art einmalig. Unterstützen Sie unser Projekt und schaffen Sie mit uns einen „Notausgang“ für geplagte Seelen, eine Oase, einen Ort, der Gottesbegegnung und der Selbstbesinnung! Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Bitte geben Sie als Verwendungszweck „Kapellenbau“ an.

Für Fragen steht Pfarrer Bassy gerne zur Verfügung.

IBAN: DE18 31050000 000 3214657

BIC: MGLSDE33XXX

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