Feierliche Eröffnung des Ruwertalhauses

Wenn Regen sich auf Segen reimt, dann war die feierliche Eröffnung des Ruwertalhauses am 1. Juli 2017 ein himmlisches Gedicht. Und die Festgesellschaft machte sich den richtigen Vers darauf, nämlich einen biblischen, indem eine junge Teamerin bei der Andacht den Psalm las: "Du feuchtest die Berge von oben her ..." Der Gottesdienst wurde in einer Zeltkapelle gefeiert. Herr Schmitt, der Nachbar des Freizeithäuschens, hatte den Regenschutz vorsorglich auf die Wiese gestellt.

Und da es in dem Psalm zusätzlich heißt, dass der Wein des Menschen Herz erfreut, gab es auch einen Umtrunk bei dem Fest. Dazu wurden feine Speisen serviert, die ein vorab angereistes Küchenkommando zubereitet hatten. Und weil man durch den Gesang bei der Andacht bestens eingestimmt war, waren zum Nachtisch besondere Töne zu hören. Die Waldracher Nachbarn sangen das Ruwertallied, und die Gladbacher schmetterten mit allen anderen einen wilden Liedermix von "Marmorstein und Eisen bricht" bis "Von guten Mächten wunderbar geborgen".

Viele gute Wünsche für das Haus waren an diesem Samstag zu hören, vorgetragen von Presbyteriumsmitgliedern und ihren Familien. Sie waren eigens vom Niederrhein angereist wie die Teamer des Kindergottesdiensthelferkreises. Vertreter des früheren Eigentümers, des CVJM-Trier, waren da. Auch Handwerker, die in den letzten Monaten das Haus noch wohnlicher gemacht hatten. Und die Nachbarn, mit denen man auf ein gutes Miteinander anstieß.

Annette und Werner Beuschel, Ulrich Hille und Manfred Petzold haben den Festtag im Bilde festgehalten.